Hamburg, 16. Januar 2020

Der gesamte Bereich zwischen Holstenwall, Lombardsbrücke und Deichtorplatz soll gemäß der Volksinitiative für Autos, Lastwagen und Motorräder tabu sein. Ausnahmen sollen nur für den Lieferverkehr, Anwohner, ärztliches Personal, Taxis und Busse gelten. Dies fordert die Initiative „Klimawende Jetzt“.

„Diese Forderungen stellen ein hohes Risiko für die Wirtschaft und die Stadt Hamburg da“, sagt Dr. Joachim Seeler, Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion für Industrie, Hafen, Handel, Handwerk und Finanzwirtschaft.

Im Innenstadtbereich gibt es eine Vielzahl von privat betriebenen Parkhäusern in Einzelhandelsimmobilien und Bürohäusern. Eine Sperrung der Zufahrten zu diesen Parkhäusern für den Privatverkehr würde den Einzelhandel nachhaltig schädigen und dort bis zu 15.000 Arbeitsplätze gefährden. Zudem würde die Innenstadt auch als Bürostandort massiv verlieren, da viele Unternehmen im täglichen Geschäftsverkehr ihr Büro auch mit dem Auto erreichen müssen. Könnten die Parkhäuser von heute auf morgen nicht mehrgenutzt werden, besteht zudem das Risiko, dass auf die Stadt Hamburg Schadensersatzforderungen der Parkhauseigentümer und Stellplatzmieter in Millionenhöhe zukommen. Das ist nicht zu verantworten“

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Joachim